Studienergebnisse.

Einzelfalluntersuchung

Studienergebnisse

Einzelfalluntersuchung Prototyp II

Im Rahmen eines individuellen Heilversuches wurde die therapeutische Wirksamkeit des neuen Prototypen überprüft. Der Feldtest bestand aus einem 8-wöchigen Trainingszeitraum, dem 3 Baseline-Visiten im Abstand von je einer Woche vorgeschaltet waren. Nach dem letzten Trainingstag stellt Visite 4 den Trainingserfolg der ersten, 4-wöchigen Trainingsphase fest. Nach einer 3-wöchigen Pause wurden mit Visite 5 etwaige Langzeiteffekte protokolliert und die letzte Trainingsphase begonnen, die mit Visite 6 abschließt. Die zu jeder Visite durchgeführte Evaluierung des Trainingsfortschritts beinhaltet standardisierte Gehtests. Der „10 Meter Gehtest“ (10MWT) misst Gehgeschwindigkeit in zwei Ausprägungen: „10-Meter Gehtest mit frei gewählter Gehgeschwindigkeit“ (10MWTsss) als selbst gewählte angenehme- und „10-Meter Gehtest mit maximaler Gehgeschwindigkeit“ (10MWTms) als schnellste noch sicher empfundene Geschwindigkeit. Der „6-minuten Gehtest“ (6-Min-Test) ist ein Ausdauertest, der die in 6 min zurückgelegte Strecke angibt. Die „Modifizierte Ashworth Skala“ MAS schätzt den Widerstand in den Gelenken. „Lower extremity motor score“ LEMS gibt Aufschluss über die Kraftgrade in den unteren Extremitäten.

Ein Patient (m, 54 Jahre) mit chronischer (10 Jahre), inkompletter Querschnittlähmung (Th3) trainierte 4x in der Woche 45 min lang mit 30 Doppelschritten/min auf dem Gerät. Nach relativ konstanter Baseline steigerte sich die maximale Gehgeschwindigkeit während der ersten 4 Trainingswochen beträchtlich von durchschnittlichen 0,21 m/s auf 0,26 m/s, fiel während der Pause aber wieder auf 0,22 m/s ab. Hinsichtlich der selbstgewählten Gehgeschwindigkeit war kein solcher Trainingseffekt zu verzeichnen. Die Ausdauer des Patienten nahm bis zum Ende der Trainingsphase von durchschnittlich 63 m auf 71 m zu. Allerdings ist hier keine Stabilität der Baseline gegeben. Während der Feldtests war keine sensorische oder motorische Erholung messbar.

Der starke Anstieg der maximalen Gehgeschwindigkeit ohne assoziierten Kraftzuwachs deutet auf eine Verbesserung des Gangmusters hin. Der Ausdauerzuwachs ist aufgrund der großen Änderung in der Baseline schwer zu bewerten. Letzterer können sowohl Motivationseffekte als auch Einflüsse von anderen Therapien zugrunde liegen.

Machbarkeitsstudie Prototyp I

Zur überprüfung der Machbarkeit des Konzeptes „MotionTherapy@home“ fand 2009 – 20011 eine Studie mit 25 chronisch inkomplett Querschnittgelähmten statt. Dabei trainierten die Patienten selbstständig und ohne Therapeutenaufsicht im häuslichen Umfeld, wobei die ersten, pneumatisch betriebenen Prototypen zum Einsatz kamen. Bereits nach 8-wöchiger Therapie zeigte sich eine signifikante Verbesserung sowohl der frei gewählten Gehgeschwindigkeit als auch der Ausdauer. Die Abhängigkeit von Gehhilfen verringerte sich ebenfalls signifikant.

Mehr Informationen zur Machbarkeitsstudie finden Sie in dieser Publikation.

 

HINWEIS: Wir suchen einen Investor / Firmenpartner, der den Prototypen zur Marktreife bringt und vertreibt. Zum aktuellen Zeitpunkt kann MoreGait nicht verkauft oder vermietet werden. x

 

 

 

 

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