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KNESTEL_PAS_Rußmessung_Pressemitteilung KNESTEL_PAS_Rußmessung_Pressemitteilung Beliebt

Hopferbach, 15. März 2016 – Durch eine Vielzahl an Prozessen werden Partikel in großer Anzahl und Masse emittiert. Die vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwerte für Staub und Partikelemissionen werden stetig geringer. Um diese Grenzwerte überwachen zu können, müssen dementsprechend immer präzisere Analysesysteme entwickelt werden. Dabei eignet sich die photoakustische Spektroskopie für den mobilen Nachweis von Partikelemissionen hervorragend. Sie ist deutlich kompakter und kostengünstiger als herkömmliche Messverfahren wie β-Strahlenabsorption, Trübungsmessung (Opazimeter), Partikelmessung oder die Streulichtmethode.

 

Vorteile der photoakustischen Spektroskopie (PAS)

  1. PAS ist ein direktes Messverfahren. Nur das absorbierte Licht erzeugt ein photoakustisches Signal. Sind keine Partikel vorhanden, wird auch kein Signal am Detektor erzeugt. Diese Eigenschaft macht PAS zu einer der genauesten Messmethoden zum Nachweis von Partikeln.
  2. Im Vergleich zu anderen Messmethoden in der Gasanalytik weisen PAS-Zellen eine geringe Baugröße auf und ermöglichen so eine Messung mit sehr kleinem Messkammervolumen. Die Probenmenge kann im Vergleich zu herkömmlichen Methoden drastisch reduziert werden.
  3. Photoakustische Spektroskopie ist in der Regel kostengünstiger als andere Analytik-Methoden.
  4. Je kleiner die Partikel werden, desto genauer wird das Messverfahren. Damit ist die Messung von sehr kleinen und damit besonders gesundheitsschädlichen Partikeln möglich.
  5. Die integrierte Temperaturstabilisierung und Druckkompensation lassen auch bei schwankenden Umgebungsbedingungen stabile Messwerte zu.
  6. Das Messverfahren ist kontinuierlich und schnell.

 

 

OEM-PAS-Module von KNESTEL überzeugen mit einem großen Dynamikbereich, einer geringen Nachweisgrenze und können auf Wunsch für jede Analyseaufgabe individuell angepasst werden. Der Rußsensor besitzt eine speziell entwickelte minimale Spülung um die Zellenfenster für die Messung von Ruß frei zu halten. Als Lichtquelle kommt ein speziellerLaserzum Einsatz. Durch das differentielle Zellen-design ist eine kontinuierliche und schnelle Messung möglich. Ein aktives Online-Resonanzfrequenz-Tracking während der Messung ermöglicht den Betrieb der Zelle in Resonanz, was eine deutliche Verbesserung der Nachweisgrenze bis in den ng/m³-Bereich möglich macht. Die PAS Module werden auf 60°C temperaturstabilisiert und können außerdem mit den Laserspektroskopie Modulen (LAS-OEM), den Chemilumineszenz Sensoren (CLD-OEM) oder den NDIR Sensoren (NDIRflex -OEM) von KNESTEL kombiniert werden.

 

So funktioniert photoakustische Spektroskopie (PAS)

Bei der Gasanalyse mit photoakustischer Spektroskopie (PAS) wird eine Probe mit moduliertem Licht in einer definierten Wellenlänge bestrahlt. Ein Teil der Lichtenergie wird von der Probe absorbiert und in akustische Wellen umgewandelt. Diese Signale können mit einem Mikrofon nachgewiesen und anschließend ausgewertet werden.

Als Lichtquelle werden häufig IR-Laser-Dioden eingesetzt, da für viele Anwendungen die optimale Wellenlänge der zu untersuchenden Probe im infraroten Bereich liegt. Das Licht wird elektronisch oder mechanisch moduliert, z. B. durch Verwendung eines Choppers oder durch pulsen des Laserlichtes. Je höher die Konzentration ist, desto mehr Licht wird absorbiert. Hierbei wird Wärme erzeugt, die den Druck in der Messzelle verändert. Normalerweise gleicht sich eine solche Druckdifferenz sofort wieder aus. Moduliertes Licht jedoch erzeugt nach Absorption eine stehende Druckwelle und damit ein kontinuierliches akustisches Signal, das bei der photoakustischen Spektroskopie (PAS) z.B. mit einem Mikrofon aufgenommen und ausgewertet wird.

 

 

Zeichenzahl:   3.875 (inkl. Leerzeichen)

 

Über KNESTEL: Knestel entwickelt und produziert seit über 30 Jahren kundenspezifische elektronische und mechatronische Sonderlösungen in den Bereichen Antriebstechnik, Bildverarbeitung, MSR-Technik, Software, Bussysteme, Funk und Spurengasanalytik. Das Leistungsspektrum reicht von der Idee bis zur vollumfänglichen Umsetzung. Die technisch hochmodern ausgestattete Produktion ist auf die Elektronikfertigung, den Geräte- und Schaltschrankbau, die Baugruppenfertigung, die Montage sowie die mechanische Bearbeitung ausgerichtet.

 

 

Weiterführende Informationen unter: www.knestel.de

 

KNESTEL Technologie & Elektronik GmbH

Osterwalder Str.14

87496 Hopferbach

Germany

 

Ansprechpartner für die Presse

Achim Haller

-Technischer Vertrieb-

Tel.: +49 (8372) 708-346

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