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Chemilumineszenz-Detektor (CLD)

 

 

 

Chemilumineszenz (CL)

 

 

Ein Molekül kann durch Energieabsorption vom elektronischen Grundzustand in einen elektronisch angeregten Zustand übergehen. Die aufgenommene Energie kann beim Übergang in einen energetisch tiefer gelegenen Zustand zum einen in Form von Wärme (strahlungslose Deaktivierung) und zum anderen durch Emission von Licht (Lumineszenz) wieder abgegeben werden.

 

Unter Chemilumineszenz oder Chemolumineszenz versteht man Licht, das nach Anregung einer chemischen Reaktion emittiert wird.

 

Dieser Umstand wird in der Analytik von Stickstoffgasen genutzt. Stickstoffmonoxid reagiert mit Ozon zu angeregtem Stickstoffdioxid. Das anschließend emittierte Licht wird über einen Photomultiplier verstärkt und gemessen.

 

Um höhere Stickoxide analysieren zu können, müssen diese mit einem Katalysator zu Stickstoffmonoxid reduziert werden. Erst dann können sie, wie oben beschrieben, erfasst werden.

 

Sollen alle Stickoxide in einem Probegasstrom gemessen werden, muss zuerst der Gehalt an Stickstoffmonoxid gemessen werden. Bei dieser Messung wird ohne Katalysator gearbeitet. Anschließend wird der Gasstrom über den Katalysator geleitet und somit alle Stickoxide (z.B. NO2) zu NO reduziert. Misst man nun den Gehalt aller Stickoxide, gibt die Differenz zwischen der ersten und der zweiten Messung die Konzentration der anderen Stickoxide an.

 

Da insbesondere bei Verbrennungen Stickoxide entstehen, findet dieses Analyseverfahren Anwendung in der Abgasmesstechnik von Kraftwerken, in der Automobilindustrie sowie in der Umwelttechnik.

 

 

Chemilumineszenz-Detektor (CLD) leuchtend

Chemilumineszenz Detektor (CLD) leuchtend in Kammer

 

 

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